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Der wahre Chef bin ich

18 trockene Kekse bekommen. Das war’s dann auch schon. Ich hab dann im Auto ein wenig in meiner Kiste geschlafen und geträumt, ich würde mit Amanda durch den Park laufen und mit Stöcken spie- len. Meine Zweibeiner würden die Stöcke schmei- ßen und uns mit dicken, fetten Würsten belohnen. Der Traum hatte nur ein schreckliches Ende. Plötz- lich hat es laut gehupt, das Auto hat stark geruckelt und die Zweibeinerin wild geflucht. Ich glaube, ein Lastwagen hat ihr die Vorfahrt genommen und sie musste heftig bremsen. Na ja. Über Lastwagenfahrer hatte ich so meine Meinung nach diesem Vormittag. Die Fahrt war noch lange nicht zu Ende. Die Stunden vergingen. Die beiden Zweibeiner haben sich beim Fahren immer wieder abgelöst und wenig geredet. Ich glaube, sie waren einfach total müde. Zuerst die Schlepperei, dann das Putzen und dann noch diese endlose Autofahrt. Wozu müssen Men- schen eigentlich umziehen? Das macht doch wirk- lich keinen Sinn. Wir sind unterwegs dann über einen breiten Fluss und später an einer großen Stadt vorbeigefahren. „Endlich sind wir in Bayern“, hat sie laut gerufen. Es klang, als ob sie sich freuen würde. Ich hatte keine Ahnung, was Bayern ist. Jeden- falls war es weit weg von unserer Heimat, sah aber trotzdem nicht viel anders aus als die Gegend rund um Berlin. Ich hab dann immer wieder ein wenig geschlafen. Draußen ist es dunkel geworden.

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