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Der wahre Chef bin ich

11 beim Schnüffeln an den Bäumen und beim Wasser- lassen hektisch an der Leine zog. Ich mag das über- haupt nicht. Meine Freundin Amanda, eine todschicke Border- Terrier-Dame mit glänzendem hellen Fell und süßen dunklen Schlappohren, war auch schon da und er- wartete mich sehnsüchtig. „Hey, Amanda“, rief ich ihr zu. Sie fiepte laut und hell und lief auf mich zu. Ich wollte ihr entgegen, doch ich hing immer noch an der blöden Leine. Normalerweise ließ die Zweibei- nerin mich immer frei laufen. Aber heute war es irgendwie anders. Ich war genervt, zerrte kräftig und bellte sie zornig an. „Bei Fuß!“, rief sie ein paarmal aufgeregt und zog an der Leine. Als Dackel hast du gegen einen erwachsenen Men- schen wenig Chancen. Die sind zehnmal so groß und fünfzehnmal so schwer. Da ziehst du den Kürzeren. Amanda stand da und guckte. Ich war mir nicht sicher, ob sie nun genervt war oder Mitleid mit mir hatte. Meine Zweibeinerin zog mich weg, fluchte irgend­etwas, und Amanda bellte mich an. „Bleib doch da. Es ist so schön hier.“ Ich zog noch an der Leine, spreizte mich ein und bellte zurück. „Wir se- hen uns später.“ Doch es sollte ganz anders kommen. Zurück bei der Wohnung, hörte ich schon vor der Haustür laute, dunkle Männerstimmen. Stimmen, die ich nicht kannte. Wir gingen rein, und im Flur standen schon große Schachteln herum. Drei ­Männer

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