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Natur und Kulturführer Chiemsee

ten trocken und konnten anschließend als „neues“ Land für die Landwirtschaft nutz- bar gemacht werden. Das Schloss Grabenstätt, an dem unsere Tour beginnt, wurde 1595 von Wilhelm Widerspach, der kurfürstlicher Fischer- eimeister und Richter zu Traunstein war, errichtet. Nachdem es im Jahr 1862 beim großen Ortsbrand abbrannte, erlebte es eine wechselvolle Geschichte. Heute resi- diert die Gemeindeverwaltung im Schloss Grabenstätt. Bevor sie unsere Wanderung insGrabenstättMoosbeginnen,istfürden KulturinteressierteneinBlickaufundindie Pfarrkirche St. Maximilian (1430 bis1435 erstmalig erwähnt), die nach dem Dorf- brand (1834) zerstört und im Jahr 1849 wiedereingeweiht werden konnte, loh- nend. Von Grabenstätt führt uns der Weg nach Westen auf der Dorotheenstraße, die am südlichen Ortsausgang von Grabenstätt an der Hauptstraße beginnt und direkt ins Moos führt. Am Anfang der Wegstrecke unterquerensiedieneueUmgehungsstra- ße, die im Jahr 2006 dem Verkehr überge- ben wurde und den Ort seither vor dem ehemals extremen Durchgangsverkehr verschont. Nördlich der Dorotheenstraße besteht das Grabenstätter Moos fast aus- schließlich aus Wiesen. Diese sind manch- mal intensiv, vielfach aber auch extensiv genutzt. Nach gut 1,5 Kilometer erreichen siedieBrückeüberdenRothgraben(Roth- kanal). Vor dem Damm führt der Weg nun im rechten Winkel nach Norden dem Chiemsee entgegen. Der Weg führt ent- lang eines kleinen Laubmischwaldes und weiter entlang an ehemaligen Baumwei- den-Versuchsflächen, die hier vor einigen Jahrzehnten als forstliche Versuchspflan- Grabenstätter Moos Schloss Grabenstätt 68 DIE TIROLER ACHEN – TOUR 1.1

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