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Natur und Kulturführer Chiemsee

Direkt um den Chiemsee liegt der An- teil des Waldes unter dem Bayerischen Durchschnitt von etwa einem Drittel der Landesfläche. Am Chiemsee wachsen – mit Ausnahme der staatlichen Auwälder an der Tiroler Achen – hauptsächlich Wäl- der privater Waldbesitzer. Zu den für den Chiemgau typischen Grünlandbetrieben der Region gehört in der Regel ein klei- ner Waldbestand – meistens nur wenige Hektar groß. Forstwirtschaftlich werden die Landwirte durch Forstbeamte der Bay- erischen Forstverwaltung (http://www. forst.bayern.de) betreut und unterstützt. Aufforstungen mit standortgerechten Baum­arten werden zudem durch staatli- che Programme gefördert. In den Gene- rationen der Vergangenheit wurden viele Wälder nicht immer nach den Gesichts- punkten standortgerechten Waldbaus behandelt, sondern sehr oft nur nach vordergründig wirtschaftlichen Gesichts- punkten. Fichtenreinbestände prägen daher im Chiemgau auch heute noch viele Wälder. Zwischenzeitlich hat sich aber viel getan. Ein Umdenken bei den Waldbesitzern hat sich bereits seit Jahren breit gemacht und die Neubegründungen Wälder und Gebüsche Eschenauer See mit Blick auf die Chiemgauer Alpen Mozarteiche bei Kloster Seeon 60 VI. PFLANZEN UND STANDORTE

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