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Natur und Kulturführer Chiemsee

Vegetationsveränderung brachten ihm den totalen Lebensraumverlust. Schutzgebiete Auch am Chiemsee kommt dem Schutz des Landschaftsschutzgebietes „Chiem- see und Ufergebiete“ und den verschie- denen Wiesenbrüterschutzgebiet eine hohe Bedeutung zu. Im Schutzgebiet „Chiemsee und Ufergebiete“ befinden sich die Streuwiesengebiete von Esbaum (Gemeinde Seeon-Seebruck), Schafwa- schen (Gemeinde Rimsting), Osternach (Gemeinde Prien), Harrasser Moos und Bernauer Moos (Gemeinden Prien und Bernau). Diese Gebiete können auf dem reizvollen Chiemsee-Uferweg durchwan- dert werden. Zu den Wiesenbrüterschutzgebieten zäh- ­len: Lachs­gang und Schönegart (Gemein­ deÜbersee),GrabenstätterMoos(Gemein­- de Grabenstätt), Bergener Moos - Stau­ dach-Egerndacher Filze (Gemeinden Ber- gen, Staudach-Egerndach, Grabenstätt). Amphibien und Reptilien Von den einheimischen Froschlurchen kommt die Gelbbauchunke, der Laub- frosch, die Erdkröte, der Wasserfrosch, der Teichfrosch, der Seefrosch und der Grasfrosch vor. Von den Schwanzlurchen ist der Bergmolch, der Teichmolch, der Kammmolch und der prächtige Feuersala- mander sicher nachgewiesen. Neben der Ringelnatter, diese vor allem am Seeufer und in den Feuchtbiotopen rund um die Seen und in den zahlreichen Wasserstel- len der Moore, sind die Reptilien durch die Zauneidechse, die Waldeidechse, die Blindschleiche und die Kreuzotter vertre- ten. Die Kreuzotter hat in den Chiemsee- mooren eine Reihe kleiner Vorkommen. Sie lebt hauptsächlich in der Moorvegeta- tion und für ihren Schutz ist von entschei- dender Bedeutung, dass diese erhalten und renaturiert werden. Vermutet wird, dass sich ihre Lebensbedingungen auf- grund der extensiven Bewirtschaftung der Mooswiesen und Moorbereiche ver- bessert und sich daher eine Bestandser- holung ergeben hätte. Wiederholte Beob- Margeritenblüte am Pelhamer See 55 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – WIESEN UND MOORE

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