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Natur und Kulturführer Chiemsee

im Chiemgau vorkommenden Wiesel, das „Große Wiesel“ oder „Hermelin“, und das wesentlichkleinere„Mauswiesel“kommen beide vor, über Bestandsgrößen gibt es je- doch keine verlässlichen Informationen. Von den echten Mäusen sind die Feld- maus und die Schermaus häufige Bewoh- ner derWiesen. DieWiesen imWinterhalb- jahr zeigen mit ihren großen und vielen Erdhaufen das häufige Vorkommen des Maulwurfs. Vögel Auch wenn noch eine Reihe anspruchs- voller Vogelarten am Chiemsee als Gast auftauchen oder in wenigen Brutpaaren ihre Jungen groß ziehen, überlebensfähi- ge Bestände bilden sie schon lange nicht mehr. Zu den Beispielen gehört der Große Brachvogel,dieUferschnepfeoderderKie- bitz. Alle sind inzwischen vom Aussterben bedroht. Gab es Mitte des vorigen Jahr- hunderts noch ansehnliche Brutbestände im Grabenstätter Moos, im Weitmoos bei Eggstätt, in den südlichen Chiemseemoo- ren oder im Harrasser Moos bei Prien, gelingen heute nur noch einzelne Brut- nachweise – oftmals auch nur die Doku- mentation misslungener Brutversuche. Auch scheinbar gewöhnliche Vogelarten wie die Feldlerche zeigen den dramati- schen Lebensraumverfall in der Feldflur. Ein Trupp Großer Brachvögel (Numenius arquata) bei der Nahrungssuche Inzwischen ein seltener Anblick: der Kiebitz (Vanellus vanellus) 53 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – WIESEN UND MOORE

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