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Natur und Kulturführer Chiemsee

sentlichen auf die Moore und extensiven Wiesen. Durch ihre reichliche Ausstattung mit Nahrung, Schutz vor Störungen und ausreichend großen Gebieten zum Aufzie- hen ihrer Jungen werden sie den Ansprü- chen an den Lebensraum für viele Arten gerecht. Die Ursachen sind meist sehr komplex, gehen oft weit in die Geschich- te zurück oder haben etwas mit der heu- tigen Intensität der Landbewirtschaftung und -nutzung zu tun. Auch am Chiemsee und seiner Umgebung gibt es Arten, die existenziell bedroht sind und inzwischen auf den Roten Listen vom Aussterben be- drohter Tiere geführt werden. Beispielhaft wird dies bei einigen Arten nachfolgend angesprochen. Säugetiere Der Feldhase kommt auch heute noch rund um den Chiemsee vor. Im Vergleich zu den Beständen in der Mitte des vorigen Jahrhunderts sind sie jedoch stark zurück- gegangen. Konnten im Jahre 1964/65 nochinGstadtca.40-50Exemplarejährlich erlegt werden, ruht hier die Jagd bereits seit über zwei Jahrzehnten. Die beiden Brombeerzipfelfalter (Callophrys rubi) an einer seiner Lieblingsfutterpflanzen Aufmerksames Großes Wiesel (Mustela erminea) Die Ischler Achen zwischen Roitham und Ischl 52 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – WIESEN UND MOORE

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