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Natur und Kulturführer Chiemsee

Fuchs wird der Dachs, der in den Wäldern umdenChiemseeüberallzuhauseist,nicht oder nur in seltenen Einzelfällen gejagt. Von den beiden Marderarten Steinmarder undBaummarderkommterstererineinem sehr großen Bestand vor. Während der seltene Baummarder nur in den Wäldern lebt, treibt der Steinmarder sein Wesen auch in den Siedlungen. Der Iltis kommt ebenso, wenn auch wesentlich seltener um den Chiemsee vor. Zu hören ist von Jägern, dass sich der dämmerungs- und nachtaktive Geselle vor allem in aufgelas- senen Bauernhöfen wohl fühlen würde. Es gibt glaubhafte Berichte, dass der Iltis ge- legentlich sogar Junge im Heustadel we- nig gestörter Bauernhöfe geworfen hätte. Das beliebte Eichhörnchen findet man in allen Siedlungs- und Waldbereichen. Neben den zahlreichen roten Eichhörn- chen werden auch gelegentlich Tiere mit schwarzem oder sehr dunklem Fell fest- gestellt. Von den eher heimlichen Bilchen, auch Schlafmäusen genannt, die nicht zu den echten Mäusen gehören, kommt der Siebenschläfer in den Siedlungsberei- chen vor. Von der Haselmaus weiß man nur, dass sie im Gebiet vorkommt und gelegentlich einmal einen Nistkasten als Winterschlafplatz auswählt. Auch über den Bestand des selteneren Gartenschlä- fers ist nichts bekannt. Im Rahmen von gezielten Bestandsaufnahmen ist dage- Hier war ein Specht am WerkLandkärtchen (Araschnia levana) Blütenstände des Weissdorns (Crataegus) 48 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – WÄLDER UND GEBÜSCHE

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