Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Natur und Kulturführer Chiemsee

benachbarten Gebieten Oberbayerns vor- kommt, besiedelt. So kam es vor ca. 35 Jahren noch vor, dass sich 3Wildschweine, die aus dem Ebersberger Forst ausgebro- chen waren, sich einige Zeit in den Wäl- dernvonGstadt-Gollenshausenaufhielten und dann später im Weitmoos zur Strecke kamen. Wie überall im Chiemgau ist das Reh die Hauptwildart. Während früher 15, in Ausnahmefällen 30 Rehe pro Jahr in Gstadt-Gollenshausen zur Strecke kamen, werden heute 40 Rehe pro Jahr geschos- sen. Um den Umbau desWaldes von über- wiegend Nadel-Reinbeständen in stand- ortgerechte Laubmischwälder, möglichst ohne Zaun, zu ermöglichen, wird derzeit der hohe Abschuss getätigt. Durchschnitt- lich 14 kg schwer, haben Rehe auch schon mal ein Körpergewicht von 18 kg. Als sel- tene Erscheinung wurde auch schon ein- mal eine gehörnte Geiß, ein weibliches Reh, geschossen. Während die meisten Geißen 2 Kitze führen, werden auch schon mal 3 Kitze bei einer Geiß beobachtet. Der Fuchsbestand ist in allen Revieren um denChiemseesehrhoch.DieshatseineUr- sache in der Wirkung der Immunisierung, die von den Behörden gegen die Tollwut eingesetzt worden ist. Im Gegensatz zum Seeon aus der Luft: eine harmonische Mischung aus Seen, Wäldern und Wiesen Ein Reh flüchtet in hohen Sprüngen 47 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – WÄLDER UND GEBÜSCHE

Pages