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Natur und Kulturführer Chiemsee

zung beträgt etwa 150 Zentner Fisch. Er wird vor allem geräuchert verkauft. Hecht Die Bedeutung des Hechtes ist am Chiem- see deutlich zurückgegangen. Wenn auch noch als zufriedenstellend be- zeichnet, scheint sein Bestand nur noch durch Einsetzen eigener Brut im wirt- schaftlichen Bereich gehalten zu werden. Für den Fang der Hechte werden Netze mit einer Maschenweite von 60 mm ein- gesetzt. Barsch Der Barsch, am Chiemsee auch Schratz genannt, zählt heute mehr denn je zu den herausragenden Speisefischen des Chiemsees. Bei einer Größe von nicht mehr als 150 g wird er filetiert und in der einheimischen Gastronomie angeboten. Zander Der Zander, auch Schill genannt, war im Chiemsee ursprünglich nicht heimisch. Wie an vielen Seen, wurde er auch hier eingesetzt und gehört heute zur Fisch- fauna. Wirtschaftlich spielt er eine unter- geordnete Rolle. Dennoch: er ist ein wich- tiger Speisefisch, dessen weißes Fleisch, weil grätenlos, sehr geschätzt wird. Sein Bestand ist am Chiemsee wechselnd. Mühlkoppe Die Mühlkoppe, auch Koppe oder Grop- pe genannt, gilt in Bayern inzwischen als gefährdet. Erfahrene Berufsfischer wissen Flussbarsch (Perca fluviatilis) Hecht (Esox lucius) 43 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – SEE UND SEEUFER

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