Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Natur und Kulturführer Chiemsee

esser, wenn ihm die wohlschmeckende Chiemseerenke mundet. Diese ist immer noch die Nr. 1 in der Chiemseefischerei. Die Renken werden mit Schwebnetzen mit einer Maschenweite von 40 und 42 mm gefangen. Sie machen etwa 80% der Gesamtfänge des Chiemsees aus. Äsche Die nirgendwo in Deutschland häufi- ge Äsche kommt vor allem in der Tiroler Achen, dem Überseebach, der Prien, der Alz und dem Grabenstätter Mühlbach vor. Gelegentlich wird die Äsche auch im Chiemsee gefangen. Rotauge Das Rotauge, auch Plötze genannt, wird inzwischen auch als begehrter Speisefisch genutzt. Es wird ähnlich dem »Bürschling« (Flußbarsch) filetiert und zur Bereiche- rung der Fischkarte gefangen. Die nahe Verwandte, die Rotfeder, kommt zwar im Chiemsee vor, spielt jedoch wirtschaftlich keine Rolle. Dieser einstige Massenfisch des Chiemsees ist inzwischen seltener Renke (Gattung Coregonus) Rotauge (Rutilus rutilus) – auch als Plötze bekannt 39 V. TIERWELT UND LEBENSRÄUME – SEE UND SEEUFER

Pages