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Natur und Kulturführer Chiemsee

angegeben. Bei 30 bis 40 Tagen, den so genannten Eistagen, steigt die Tagestem- peraturimDurchschnittnichtüber0°Celsi- us. An 25Tagen pro Jahr werden im Durch- schnitt Temperaturen über 25° gemessen. Die Niederschläge kommen vor allem dadurch zustande, dass es am Alpen- rand bei westlichen und nördlichen Winden zu einem Stau von feuchten Luftmassen kommt, die in die Höhe ge- drückt werden, abkühlen und dann ab- regnen. Hierbei kommt es auch häufig zu länger anhaltenden Niederschlägen. Ein besonderes Wetterphänomen ist der Föhn, ein warmer Fallwind, der am Chiemsee bei Nordstau als warmer Süd- wind auftritt. Er bringt dem Chiemgau oft sonnige Tage, eine traumhafte Sicht auf die Berge sowie herrliche Bade- und Wandertage. Besonders im Herbst nutzen dies viele Menschen für einen Ausflug am See oder in die nahen Chiemgau- er Berge. Bei wetterfühligen Menschen kann er aber auch Migräne auslösen. Heiteres Urlaubswetter herrscht am Chiemsee durchschnittlich an 45 Tagen im Jahr. An 150 Tagen ist der Himmel mehr als 80% mit Wolken bedeckt. Die Anzahl der Nebeltage beträgt im Jahres- durchschnitt 50. Wer einen Tag mit Nebel erlebt, kann sich dadurch behelfen, in- dem er einen Ausflug in die in geringer Entfernung vom Chiemsee liegenden Or- te Sachrang oder Reit im Winkel macht und dort die Sonnenstrahlen genießt. Die Wasserstände des Chiemsees schwan- ken im mehrjährigen Mittel um etwa 150 cm. Entsprechend der Jahresunter- schiede in den Niederschlägen werden die höchsten Wasserstände im Sommer erreicht. Die Hochwasserspitzen kön- Surfvergnügen auf dem stürmischen Chiemsee Angetriftetes Treibholz am Ufer der Hirschauer Bucht 20 III. LEBEN UND WOHLFÜHLEN – KLIMA

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