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Natur und Kulturführer Chiemsee

weils wenigen Quadratmetern Fläche. Wie auf einigen Luftaufnahmen in die- sem Führer gut zu sehen, ist der Chiem- see durch folgende Buchten (Winkel) markant gegliedert: durch die Schafwa- schener Bucht (Aiterbacher Winkel), den Kailbacher Winkel, den Mühlner Winkel im nordwestlichen Seebereich, der Irschener Winkel im südwestlichenTeil des Sees und die Hirschauer Bucht im südöstlichen Teil des Chiemsees. Der Chiemsee gliedert sich in den größeren, offenen Weitsee im Nordosten sowie den sogenannten „Inselsee“ im Südwesten. Im Weitsee wur- denauchdiegrößtenSeetiefengemessen. Mit 72,7 m (Stand: 2005) wurde die maxi- male Tiefe im Bereich der „Unschuldigen Kinder-Grube“ gemessen. Von landschaft- lich ganz besonderem Reiz sind auch die zwischen den Buchten in den See ragen- den Halbinseln. Während die drei größe- ren Inseln die Gemeinde Chiemsee bilden und zum Landkreis Rosenheim gehören, bildetdieübrigeWasserflächedesSeesein gemeindefreies Gebiet des Landkreises Traunstein. Die Kreisgrenze verläuft genau am Westufer des Sees. Nur einige Seiten- buchten in der Nähe von Rimsting und bei Bernau zählen zum Landkreis Rosenheim. Noch bis in die späten Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts war der See durch Abwässer außerordentlich belastet. So flossen allein jährlich 115 t Phosphat in den See. Erst mit der 1989 in Betrieb ge- nommenen Ringkanalisation konnte eine Regattasegler auf dem Chiemsee Blick auf die Halbinsel Sassau und das Chiemseeufer südlich der Prienmündung 14 II. DER CHIEMSEE – DAS BAYERISCHE MEER

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