Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Chiemseejazz

15 Am Freitagabend haben sie so um sieben beim John auf der großen Terrasse vor dem Pool alle noch einen getrunken und auf die Jungs von John gewartet. Erst kam ein ziemlich neuer Landrover die staubige Auffahrt hoch. Vor den zehn Meter hohen Palmen, neben dem Mast mit der englischen Kriegsflagge ist er knirschend auf dem Mu- schelkalk zum Stehen gekommen. Rausgepurzelt ist ein Mensch, circa 1,60 mal 1,20. Riesen- bauch und Oberarme, da hat sich der Stocker gedacht, das hätten wohl eigentlich die Oberschenkel werden sollen. Wenig Haare, großer, fleischiger Schluckerzinken mitten im Gesicht. „Das ist der Bob. Bob the Blob“, sagt der John, „unser Trob- leshooter.“ „Was heißt denn Blob?“, sagt die Rosi zum Stocker. „Sowas Ähnliches wie Wolpertinger, glaub ich“, sagt der Sto- cker. Dann kam ein roter Wrangler auf den Platz, mit vier Typen drin. „Das sind Shaun, Will, Steven und Brian“, sagt der John, „wirklich reinrassige Irre, sowas kannst du heute gar nicht mehr nachzüchten.“ Das hat er aber leise zum Stocker gesagt und dann lauter gerufen „Meet my boys, Albin, I love every- one oft them.“ Die „Boys“ haben dem Stocker im Vorbeigehen auf die Schul- ter gedroschen, dass er gedacht hat, das war‘s für heute. Und nach einigen weiteren Drinks ist die ganze Truppe runter ins „Benitos“. Benito hat gleich gesehen, was da einläuft und ist zur großen Glastür gekommen: „John, meine Freund, immer was nett, sehen di“, sagt er, und zum Stocker, in einem Pygmäendeutsch: „Icke ab ma in Stu- gad arbeit, une ab groß Respetto vore de Deutsch, une jetz, kann i wida sprech deutsch mitte dir. Gut.“

Pages